Letzter Einsatz:  71/19 - 06.10.2019 - 05:06 - AUTO 1 - Grafenmühlenweg  -  Pkw-Brand

Einsatztechnik

Wärmebildkamera (WBK)

Durch die ständige Weiterentwicklung der zum Einsatz kommenden Technik sind Wärmebildkamerasheute nicht länger exotische "Spielereien" großer Feuerwehren, sondern sie finden in immer mehr Feuerwehren ihre sinnvolle Verwendung. Ihren Ursprung haben Wärmebildkameras in der Militärtechnologie. Die US Army nutzte die ersten Wärmebildkameras um koreanische Soldaten aufzuspüren. Die Technik der Wärmebildkamera zum Darstellen der umgebenden Temperaturen nennt man Thermographie. Bei der Feuerwehr werden Wärmebildkameras hauptsächlich zum Aufspüren von Glutnestern bei Bränden und zum Suchen von Personen in verrauchten Gebäuden oder weitläufigen Gelände eingesetzt.

 

 

Turbotauchpumpe (TTP)

Die Turbotauchpumpe ist eine Turbinenpumpe mit hoher Förderleistung. Sie wird hauptsächlich dann eingesetzt, wenn eine herkömmliche Feuerlöschpumpe wegen einem zu großen Höhenunterschied in der Saugstrecke nicht mehr mit Wasser versorgt werden könnte. Die Turbotauchpumpe dient denmach primär zur Trink- bzw. Löschwasserversorgung beim Tiefsaugen.  Im Gegensatz zu elektrisch betriebenen Tauchpumpen wird keine elektrische Energie benötigt, da die Turbine der Turbotauschpumpe über eine Feuerlöschpumpe angetrieben wird. Anderst als bei Wasserstrahlpumpen gibt es zwei voneinander getrennte Wasserkreisläufe, so dass sich der Tank des die Turbine antreibenen Feuerwehrfahrzeuges nicht leert. Nachteil ist hierbei jedoch, dass sich durch die mechanische Arbeit das Wasser vor allem in kleinen Tanks rasch erwämt, so dass beim länger andauerndem Tankbetrieb immer frisches bzw. kaltes Wasser nachgeführt werden sollte. Die Förderleistung beträgt ca. 1.100 Liter Schmutzwasser pro Minute.

 

 

 Hohlstrahlrohr (HSR)

Das Hohlstrahlrohr gehört zu den Armaturen zur Löschmittelabgabe und finden gegenüber den klassischen Mehrzweckstrahlrohren immer mehr Verwendung  bei der Feuerwehr. Beim Hohlstrahlrohr wird das Wasser durch eine ringförmige Düse geleitet, so dass ein hohler Wasserstrahl (namensgebend) entsteht. Durch einen rotierenden Zahnkranz wird das Wasser so "zerhackt", dass dieser hohle Wasserstrahl mit Wassertropfen gefüllt wird. Die Ringstrahldüsentechnik erlaubt hierbei eine bessere Wasserverteilung und damit eine effektive Rauchgaskühlung und darüber hinaus wird der Wasserstrahl sehr viel stabiler als beim Vollstrahl herkömmlichen Mehrzweckstrahlrohren und erreicht dadurch eine gößere Wurfweite. Es kann stufenlos ein Sprühkegel von bis zu 120 Grad und eine variable Durchflussmenge eingestellt werden.  Nachteilig ist die Anfälligkeit für Verstopfung durch Algen, Schmutzwasser oder gelöste Rohrablagerungen. Aus diesem Grund ist eine Spülfunktion integriert. Ein erfahrener Strahlrohrführer kann mit dem Hohlstrahlrohr einen wassersparenden und effektiven Löschangriff durchführen.

 

Gerätesatz Absturzsicherung

Der Gerätesatz Absturzsicherung ist ein Hilfsmittel für Feuerwehrarbeiten in absturzgefährdeten Bereichen. Die Unfallkassen definieren einen Höhenunterschied ab einem Meter bereits als absturzgefährdeter Bereich. Jedes Löschgruppenfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Köln ist mit einem Satz ausgerüstet. Es beinhaltet ein dynamisches Kernmantelseil, einen Komplettgurt, verschiedene Bandschlingen und Karabiner und weitere Hilfmittel. Der Gerätesatz Absturzsicherung soll den Feuerwehrangehörigen Halten oder Auffangen. Nicht vorgesehen ist das freie Hängen der Einsatzkräfte im Seil (ausser beim eingetretenen und verhinderten Sturz). Das ist ausschließlich der Sonderbereich der speziell ausgebildeten Höhenretter (abseilen, aufsteigen am Seil etc.)

 

 

 

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